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IN ALLER HERREN LÄNDER – Eidgenössische Söldner weltweit im Einsatz, 17.–20. Jh.

Bereits im Mittelalter zogen Eidgenossen für Geld als Söldner in den Krieg. Seit der Frühen Neuzeit kämpften Schweizerregimente für fast alle Machthabenden Europas, für Königshäuser und Handelskompanien, und weit über Europa hinaus. Eidgenossen standen weltweit im Dienst und beteiligten sich an Kriegen in Europa, Afrika, Asien und Amerika.


Anhand ausgewählter eidgenössischer Regimente wirft die Ausstellung Schlaglichter auf diesen Aspekt des eidgenössischen Soldwesens und zeigt, dass die Geschichte der Fremden Dienste nicht nur Schweizergeschichte, sondern auch Globalgeschichte ist.

 

Making-of – Umbau und Innensanierung

Während rund zwei Jahren war das Alte Zeughaus eine Baustelle. Unter der Leitung des Hochbauamtes des Kantons Solothurn und der Architekten von Edelmann Krell Architekten aus Zürich machten Handwerker und Planer von 2014 bis 2016 das geschichtsträchtige Haus fit für die Zukunft. Die umfassende Sanierung war notwendig, damit das über 400 Jahre alte, denkmalgeschützte Haus weiterhin als öffentliches Gebäude und zeitgemässes Museum genutzt werden kann. Die reich bebilderte Ausstellung erklärt die wichtigsten baulichen Massnahmen und gibt einen Einblick in einmalige Arbeiten an einem einzigartigen Gebäude.

18. November 2016 - 5. März 2017


Rahmenprogramm

 

ZOOM - Das Museumsobjekt im Fokus

Brutal sind die Waffen und Harnische im Museum Altes Zeughaus. Scharfe Klingen, kalter Stahl und mächtige Kanonen zeugen von Krieg und Gewalt. Erst auf denzweiten Blick offenbart sich eine ganz andere Seite
der Objekte: Wer genau hinschaut, entdeckt groteskeFratzen, lustige Tiere, prächtige Ornamente.

Die Fotografin Nicole Hänni hat einzelne Sammlungsstücke in den Fokus genommen und zeigt in ihren Bildern die Ambivalenz zwischen Ästhetik und Gewalt. Neben der Foto-Ausstellung stehen auf der Objektbühne nacheinander vier thematisch orchestrierte Objektensembles im Fokus.

 

Humem - die andere Seite der Welt

Die interaktive, audiovisuelle Ausstellung «Die andere Seite der Welt – Geschichten der humanitären Schweiz», die vom Verein humem (humanitarian memory: www.humem.ch) realisiert wurde, reflektiert die Geschichte der humanitären Schweiz seit 1945. Schweizerinnen und Schweizer erzählen von ihren Erfahrungen, die sie in der humanitären Hilfe, der Entwicklungszusammenarbeit und beim Einsatz für die Menschenrechte gemacht haben.

 

 

IdentifiNation - Eine Ausstellung zur Schweizer Milizarmee

Bürger und Soldat zugleich – die Milizarmee gehört zur Schweiz wie Wilhelm
Tell und Heidi. Doch nicht jeder Bürger identifiziert sich gleich stark mit der Schweizer Armee. Neben politischen Gesinnungen prägen vor allem persönliche Dienst-erfahrungen die Einstellung gegenüber der Armee.


Mit historischem Filmmaterial, Objekten, Bildern und aktuellen Stimmen zum Militär regt die Ausstellung zum Nachdenken an über Identifikation, Neutralität, Uniformität, Hierarchie und das Milizsystem und thematisiert die Rolle der Armee vor dem Hintergrund des Zeitgeschehens seit dem Wiener Kongress 1815.


Besuchermeinungen

 

Die Vollmondobjekte 2011

Die Artilleriesammlung im Erdgeschoss wird seit dem 12. Dezember 2009 in einem neuen Licht präsentiert.

Vernissage Vorwaerts in die Vergangenheit 12.12.2009